Hochzeitstorte selber machen – Tipps und Tricks

Backen liegt zurzeit sehr im Trend. Daher überlegen viele Bräute die Hochzeitstorte für den wohl schönsten Tag im Leben selbst zu backen.
Um eine Hochzeitstorte, die sowohl gut schmeckt als auch noch schön anzusehen ist, zu backen, muss man keine Profibäckerin sein. Kannst du die folgenden Fragen mit JA beantworten, dann bist du gewappnet, um das Projekt eigene Hochzeitstorte anzugehen.

Bist du eine leidenschaftliche Hobbybäckerin, die großen Spaß am Backen hat? 
Hast du in den Tagen vor der Hochzeit genügend Zeit? 
Hast du schon zahlreiche Back- & Dekorationsutensilien zu Hause? 
Hat auch deine beste Freundin, Trauzeugin oder Schwester ebenfalls große Freude am Backen? 
Dann hol sie doch an Board und startet gemeinsam das Projekt selbstgebackene Hochzeitstorte 😉 

Doch bevor ihr loslegt, solltest du dir auch über den Preis noch Gedanken machen. Hast du noch sehr wenige Utensilien zu Hause oder macht es dein Konditor des Vertrauens um einen angemessenen Preis, ist es vielleicht einfacher die Herstellung einem Profi zu überlassen. Allerdings sollte der Preis in den Hintergrund treten, wenn man daran denkt, dass man voller Stolz sagen kann, die eigene Hochzeitstorte selbst gemacht zu haben. 

Hast du dich nun dafür entschieden, die leckere Hochzeitstorte für den wohl schönsten Tag selbst zu backen, dann werden dir folgende Schritte dabei helfen, dass du deinen Hochzeitsgästen eine süße Köstlichkeit präsentierst. 

8 Schritte zur selbstgemachten Hochzeitstorte

  1. Die wichtigsten Fragen zur Wahl der Torte 

    Zu Beginn ist es wichtig die Größe und Form der Torte festzulegen. Wie viele Stockwerke soll die Torte haben? Soll sie rund oder doch lieber eckig sein? Um diese Fragen zu beantworten, sollte die Anzahl der Hochzeitsgäste mit in die Entscheidung einfließen. Schließlich soll jeder Hochzeitsgast zumindest ein Stück der leckeren Torte verspeisen dürfen. 
    Zur groben Orientierung kann dir folgender Richtwert dienen: Aus einer runden Tortenform mit einem Durchmesser von 20 cm bekommt man ca. 10 Tortenstücke. Bei diesen Entscheidungen sollten auch eure Backfähigkeiten mit einfließen. 

  2. Rezept

    Ist die Frage nach Größe und Form der Torte geklärt, kannst du dir überlegen, welche Geschmacksrichtung deine Torte haben soll. Bei einer mehrstöckigen Torte kannst du dich auch für mehrere verschiedene Geschmacksrichtungen entscheiden. Bei der Suche nach dem passenden Teig und der dazu passenden Füllung bzw. Creme für die Torte, müsst ihr nicht das exotischste oder aufwändigste Rezept aus dem Internet nehmen. Ihr könnt euch auch an euren Lieblingsrezepten orientieren. Vielleicht eignet sich ja gerade der Teig von Omas berühmter Schokotorte perfekt für die Hochzeitstorte. 
    Wichtig ist, dass der Teig und die Füllung geschmacklich miteinander harmonieren und einige Tage haltbar sind. 

  3. Dekoration

    Bei der Dekoration der Torte könnt ihr euch austoben. Wollt ihr die Torte im klassischen Weiß oder doch lieber Bunt? Mit Fondant eingekleidet oder lieber als Naked-Cake? Ob mit echten Blumen, modellierter Deko oder ohne viel Schnick Schnack? Mit der Deko kannst du exzellent Akzente setzen und die Hochzeitsgäste überraschen. Habt ihr vielleicht ein Motto für die Hochzeit? Dann lass dieses Motto doch auch in die Dekoration der Torte mit einfließen. Modellierte Figuren sind sehr zeitaufwendig und mit wenig Modelliererfahrung sehr schwierig. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann lass die Figuren doch einfach von einem Konditor modellieren. Das spart dir viel Zeit und Nerven. 

  4. Zeitplan 

    Um unnötigen Stress und eine nicht fertige Torte zu vermeiden, kann ein Zeitplan Abhilfe schaffen. Der Plan sollte vom Einkauf, über das Backen, Kühlen, Zusammensetzen, Dekorieren bis hin zum Transport der Torte zur Location alles beinhalten. 

  5. Probebacken

    Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, empfiehlt es sich, die geplante(n) Torte(n) mit den Füllungen und Cremes vorab zu probieren, um böse Überraschungen kurz vor der Hochzeit zu vermeiden. Freunde und Familie freuen sich sicher, wenn sie vorab schon eine leckere Torte probieren dürfen. Für dich hat das Verkosten durch andere den Vorteil, dass sie ihre Meinung preisgeben und du so eventuell noch etwas an den Rezepten verändern kannst. 

  6. Einkauf 

    Bevor das Projekt starten kann, benötigst du noch alle Zutaten und Utensilien für die Herstellung der Torte. Bei einer mehrstöckigen Torte empfiehlt es sich, Tortenstützen zu verwenden, damit die Torte stabil bleibt und nicht einstürzt. Beim Einkauf von Lebensmittel solltest du unbedingt auf die Haltbarkeit von leicht verderblichen Lebensmitteln Acht geben. 

  7. Hochzeitstorte selber backen

    Nun dauert es nicht mehr lange und du stehst mit deinem Zukünftigen vor dem Traualtar. Das bedeutet für dich ran an die Herstellung der Hochzeitstorte. Halte dich an deinen Zeitplan und arbeite jeden Punkt möglichst stressfrei ab. Versuche stets ruhig zu bleiben, denn im Stress passieren die meisten Fehler. 

  8. Feinschliff und Transport

    Die letzten Schritte zur Vollendung der Torte wie z.B. die Deko oder der Transport zur Hochzeitslocation sind meist kurz vor der Trauung zu erledigen. Diese Dinge kannst du getrost deinen Freunden oder der Familie überlassen, um dich selbst für die Hochzeit stylen zu lassen oder einfach noch einen kurzen Moment zu entspannen. 

Am Hochzeitstag kannst du voller Stolz deine selbstgemachte Torte mit deinem Ehemann anschneiden und das erste Stück probieren. Deine Liebsten werden begeistert sein.